2018

Kooperationen sind in der Arzneimittelforschung der Schlüssel zum Erfolg

Bei der Entwicklung neuer Medikamente wünschen sich die Bundesbürger von den Pharmaunternehmen Kooperationen. Diese sollen in erster Linie mit drei Gruppen geschlossen werden: Ärzten, Hochschulen und Krankenhäusern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage, die im Auftrag von UCB durchgeführt wurde. Demnach sind 21 Prozent der Studienteilnehmer davon überzeugt, dass vor allem eine Zusammenarbeit mit Ärzten sinnvoll sei. Jeweils 19 Prozent favorisieren eine Partnerschaft mit Hochschulen beziehungsweise mit Kliniken. Eine Zusammenarbeit mit anderen Pharmaunternehmen wünschen sich sechs Prozent.

Tatsächlich übersteigt heutzutage die Komplexität bei der Entwicklung und Vermarktung von Medikamenten für schwere Erkrankungen die Kompetenzen und die Ressourcen von Unternehmen. Wir arbeiten deshalb eng mit international führenden wissenschaftlichen Partnern wie Universitäten beziehungsweise namhaften forschenden Pharmaunternehmen zusammen. Die Bündnisse reichen von der Zusammenarbeit bei der Forschung und Entwicklung bis hin zur Vermarktung und Herstellung von Produkten. So bieten wir zum Beispiel interessierten Start-ups auf dem Creative Campus Monheim* die Möglichkeit, Unterstützung und Infrastruktur in Anspruch zu nehmen. So erhalten Unternehmen mit ähnlicher strategischer Ausrichtung eine optimale Entwicklungsumgebung an einem attraktiven Standort, damit sie wachsen und ihre Innovationen auf den Markt bringen können.

Patienten profitieren von strategischen Partnerschaften

Je mehr die Pharmafirmen mit Wissenschaftlern kooperieren, desto mehr neue Medikamente kommen nach Einschätzung der Deutschen auf den Markt. 71 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen der größte Treiber des medizinischen Fortschritts ist. Ein weiterer Faktor, der Forschung und Entwicklung vorantreibt, ist für 63 Prozent der Bundesbürger die steigende Nachfrage nach neuen Medikamenten durch den demografischen Wandel. Darüber hinaus glauben 48 Prozent, dass die Förderung der Forschung durch staatliche Mittel ein treibender Faktor sei.

Der wissenschaftliche Fortschritt ist heutzutage so rasant, dass wir Partner brauchen, um das gesamte verfügbare Wissen zu bündeln und für die Patienten das bestmögliche Produkt zu entwickeln. Nicht nur bei uns, sondern in der ganzen Pharmabranche gewinnen Partnerschaften immer mehr an Bedeutung. Wenn wir Kooperationen eingehen, dann tun wir das immer mit dem Interesse, Menschen mit schweren Krankheiten ein besseres Leben zu ermöglichen. Dieses Ziel kann oft nur erreicht werden, wenn Partner ihr Wissen beispielsweise über Moleküle und neue Technologien miteinander teilen. Da viele Krankheiten noch nicht oder nicht ausreichend behandelt werden können, ergänzen wir auch künftig unser internes Portfolio zum gemeinsamen Vorteil von Patienten, Ärzten und Unternehmen. Wir tragen unseren Teil zum Gelingen der Projekte bei, indem wir jedes Jahr rund ein Viertel unseres Umsatzes in unsere Forschung und Entwicklung investieren.

*) http://www.cc-monheim.de/


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